Kerstin Kircheis

Ungenutzte Schule, Kahrener Friedhof und Koppatzer Straße

Am vorletzten Maitag startete Kerstin Kircheis  eine Landtagsreportserie durch  die Ortsteile ihres Wahlbezirks. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es  über die Arbeit im Landtag zu berichten und mit den Bürgern  ins Gespräch zu deren Sorgen und Nöten  zu kommen. Der Auftakt wurde in Kahren vollzogen.  Der Einladung von Kerstin Kircheis in die Gaststätte „Weißer Hirsch“ folgten nur wenige Einwohner.  Trotzdem entwickelte sich ein intensiver Gedanken- und Informationsaustausch. Ein Bürger sprach das große Sorgenkind der Kahrener  an: die Schule. „ Es ist nun zehn Jahre her, dass die Schule geschlossen wurde und nach wie vor passiert nichts mit dem Gebäude, außer das die Bausubstanz immer schlechter wird. Warum passiert hier nichts?“. Die Landtagsabgeordnete informierte dazu, dass sich trotz mehrfacher Ausschreibungen kein Käufer gefunden hat. Die Teilnehmer brachten die Überlegung ins Spiel, daraus wieder eine Schule machen, denn ihrer Meinung nach gibt es dafür einen Bedarf. Auch die Umwandlung in eine Seniorenresidenz wurde ins Spiel gebracht. Wolfgang Bernhardt beschäftigt sich nicht nur mit der Geschichte seiner Gaststätte, sondern auch mit der Dorfgeschichte.  Er  verwies darauf, dass der Kahrener Friedhof sich nach wie vor auf Privatgelände befindet, weil der Kaufvertrag durch die Stadt nie rechtskräftig wurde.  Er übergab Kerstin Kircheis Dokumente und bat sie um Klärung dieses Umstandes. Ortsvorsteher Jürgen Lehmann sprach die  Koppatzer Straße an und unterstrich, dass sich für das letzte Stück, das zu sanieren ist, die Stadt positionieren muss.

Alle anwesenden  Einwohner brachten ihren Unmut über die angekündigte Kreisgebietsreform zum Ausdruck.

Der nächste Landtagsreport mit Kerstin Kircheis findet am21. Juni in Groß Gaglow ab 19 Uhr im Bürgerhaus statt. Interessierte Bürger sind dazu herzlich eingeladen.