Kerstin Kircheis

Die Lausitz muss eine moderne Industrieregion bleiben

Cottbus/Spremberg. Der für Wirtschaft und Energie zuständige Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion hat der Lausitz am Montag einen ganztägigen Arbeitsbesuch abgestattet. Die Abgeordneten besprachen mit Partnern vor Ort verschiedene Aspekte des Strukturwandels. Der Besuch startete an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) am Hauptcampus in Cottbus mit einem Austausch zum Thema "Gründungen, Technologie und Innovation im Zusammenhang mit  dem Strukturwandel in der Lausitz". Am Nachmittag setzte der Arbeitskreis seinen Lausitzbesuch in Spremberg fort, wo er Gespräche mit Vertretern der lokalen Wirtschaft und der lokalen Politik führte.

Der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ralf Holzschuher, erklärt dazu:

"Der Strukturwandel hat ja längst begonnen. Uns ist es wichtig, ihn zu begleiten und nahe bei den Menschen der Region zu sein. Sie erwarten Perspektiven für eine funktionierende Strukturentwicklung. Dafür bedarf es klarer Vorstellungen, wohin es mit der Lausitz gehen soll. Wir setzen alles daran, dass sie auch in Zukunft eine moderne Industrieregion bleibt. Dazu müssen die zahlreichen Akteure koordiniert vorgehen."

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Helmut Barthel, ergänzt:

"Die Lausitz ist eine starke Industrieregion mit enormen Potentialen. Diese gilt es zu nutzen und im Sinne der ganzen Region weiter zu fördern. Langfristig braucht es Schlüsseltechnologien und Wertschöpfung vor Ort. Die BTU Cottbus-Senftenberg und außeruniversitäre Forschung - wie ein Fraunhofer Institut für Speichertechnologie - können dazu wesentlich beitragen."