Kerstin Kircheis

Sommertour zweiter Teil - Kloster Lehnin

Kloster Lehnin

In der zweiten Wochenhälfte ging es dann nach Lehnin. Die Anreise hierher war etwas komplizierter. Mit Umstiegen in Berlin, Beelitz Heilstätten und Busendorf benötigte die Landtagsabgeordnete insgesamt knappe 4 Stunden zum Ankunftsort. „Auch wenn die Umstiege alle sehr gut funktioniert haben und pünktlich waren, so ist die Anreisedauer doch schon recht hoch, zumal man mit dem PKW keine zwei Stunden benötigt“, so Kerstin Kircheis. Dennoch hat sich gelohnt den Weg auf sich zu nehmen. Empfangen wurde die verkehrspolitische Sprecherin am Busbahnhof von Vertretern des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. Gemeinsam ging es dann zum nur wenige hundert Meter entfernten Kloster Lehnin.  Im Kapitelsaal stellte Pfarrer Matthias Blume als Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin die Aktivitäten des Unternehmensverbundes dar. Schwerpunkte der Arbeit sind das Gesundheitswesen, die Altenhilfe sowie die Jugend- und Behindertenhilfe. Auch am Standort Lehnin sind die Veränderungen und Entwicklungen in Medizin, Pflege, Betreuung und Bildung nicht zu übersehen. Moderne Neubauten für das Krankenhaus und das Altenhilfezentrum zeigen, dass in der historischen Klosteranlage die Zeit nicht stehengeblieben ist. Doch richtet sich die Arbeit in den Einrichtungen – vom Krankenhaus bis zum Hospiz, vom Kindergarten bis zum Wohnangebot für Menschen mit Behinderungen – an den Idealen und Zielen aus, die einem Haus in der Tradition der Kaiserswerther Diakonie zugrunde liegen. 

Am Nachmittag kam Bürgermeister Uwe Brückner mit weiteren Vertretern der Gemeinde zur Gesprächsrunde hinzu. Dabei ging es vordergründig um Anbindung Lehnins an den ÖPNV. Zur Gemeinde gehören insgesamt 14 Ortsteile, die Anbindung an Potsdam und Berlin ist recht gut, auch wenn sich die Gemeindevertreter hier und da noch kleine Verbesserungen wünschen. Erheblichen Handlungsbedarf sah man beim Landeentwicklungsplan. Die Gemeinde hat stetigen Zuzug und würde gern viel mehr Baugrundstücke zur Verfügung stellen, leider sieht das die Landesplanung noch nicht vor. Kerstin Kircheis versprach das Thema auf jeden Fall in den Landtag zu nehmen.

 Im August wird es einen zweiten Teil der Tour geben. Bisher sind Besuche in Rheinsberg und Golzow geplant, natürlich wieder mit Bus und Bahn.