Kerstin Kircheis

Infotelefon Medikamentenhandel

Telefonische Beratung für Patientinnen und Patienten

Das Gesundheitsministerium schaltet im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen um den illegalen Medikamentenhandel mit einer Apotheke in Griechenland ein Informationstelefon für Patientinnen und Patienten. Es soll zur Aufklärung beitragen und ist eine zusätzliche Möglichkeit, Nachfragen zu stellen. Auch medizinischem Personal sowie Apothekerinnen und Apothekern steht die Hotline zur Verfügung. Die Hotline wird von medizinischen und pharmazeutischen Experten besetzt sein.

In dem aktuell berichteten Fall einer Großhandelsfirma aus Mahlow im Landkreis Teltow-Fläming zeigt sich erst jetzt, dass das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) Hinweisen, wonach diese Medikamente gestohlen worden sein sollen, in der Vergangenheit nicht ausreichend nachgegangen ist. Bei vielen Menschen herrscht Verunsicherung darüber, um welche Medikamente es sich handelt und welche Beeinträchtigungen eingetreten sein können.

Gesundheitsministerin Diana Golze: "Das tut mir aufrichtig leid. Ich will, dass alle Fakten auf den Tisch kommen und die Geschehnisse lückenlos aufgeklärt werden. Um Betroffenen eine direkte Möglichkeit zu geben, kompetente Informationen zu bekommen, habe ich entschieden, die Hotline einzurichten."

Geschaltet ist das Telefon ab Freitag, den 20. Juli täglich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr.

Die Rufnummer lautet: 0331 866-5020.