Beide Seiten müssen aufeinander zugehen

Die Fronten in der Debatte um den Führungsstil von Generalmusikdirektor Evan Christ scheinen verhärtet. Musiker des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus empfinden die Zusammenarbeit mit ihm als nicht zumutbar, zu oft gab es Äußerungen „unter der Gürtellinie“.

Unbenommen ist Evan Christ ein großartiger Musiker, die Cottbuserinnen und Cottbuser lieben ihn und die Theaterlandschaft hat ihm viel zu verdanken. Aber er muss sich seiner Führungsrolle auch bewusst sein. Seine Musiker müssen ihn nicht lieben, aber respektieren. Wenn diese aber anfangen ihn zu fürchten, wird der Zustand für alle Beteiligten auf Dauer untragbar.

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Engagement für den Rechtsstaat – Schöffen gesucht!

Für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023 werden im ersten Halbjahr 2018 Schöffen gesucht. Die Verfassung des Landes Brandenburg sieht vor, dass Frauen und Männer aus dem Volk als ehrenamtliche Richterinnen und Richter an der Rechtsprechung mitwirken. Wer Interesse an der Schöffentätigkeit hat und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann sich als Schöffe bewerben. Wer Schöffe ist, nimmt ein Hochamt des Rechtsstaates wahr! Schöffen bilden zusammen mit Berufsrichter Kammern an den Gerichten. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter haben dabei die gleichen Rechte und Befugnisse wie die Berufsrichter. Sie nehmen an den mündlichen Verhandlungen teil und entscheiden gemeinsam mit dem Berufsrichtern über das Urteil. Dabei bringen die Schöffen ihre ganz persönliche Erfahrung, ihre Urteilsfähigkeit und ihre Sozialkompetenz ein. Ich rufe interessierte Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich auf, sich für den Rechtsstaat zu engagieren und für das Schöffenamt zu bewerben!

Land und Bahn investieren in Schienen-Infrastruktur

Die Bahn und das Land Brandenburg investieren in die Infrastruktur des Schienen-Nahverkehrs. Auch Cottbus soll von dem Vorhabenpaket für dieses Jahr profitieren. Dazu zählen der weitere Ausbau des Hauptbahnhofs und die Planungen für den zweigleisigen Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus. „Der öffentliche Nahverkehr wird damit gestärkt“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis. „Die Menschen sollen mehr Komfort und bessere Verbindungen beim Bahnfahren erhalten.“

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Gutschein für die sichere Heimfahrt junger Menschen

Junge Menschen gehen gerne aus – und möchten dann sicher und günstig nach Hause kommen. Dabei helfen die „Fifty-Fifty-Taxi-Tickets“, die auch dieses Jahr wieder mit Unterstützung der Landesregierung zur Verfügung stehen. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren kommen mit den Gutscheinen zum halben Preis gut von der Disko, der Party mit Freunden oder dem Konzert zurück.

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Landesrechnungshof sucht ein neues Zuhause

Nachdem klar geworden ist, dass die oberste Finanzkontrollbehörde nicht auf Dauer in dem Gebäude des Landtages untergebracht werden kann, sucht der brandenburgische Landesrechnungshof ein neues Zuhause. Daraus ergab sich schnell eine Debatte darüber, ob es sinnvoll wäre den Landesrechnungshof zur Stärkung anderer Regionen nicht mehr in Potsdam unterzubringen. Strukturpolitische Entscheidungen sind ein probates Mittel von Regierungen die Stärken und Schwächen im eigenen Land zu verteilen. In der Mehrzahl der Flächenländer ist es üblich, dass der Rechnungshof nicht in der Landeshauptstadt seinen Sitz hat, z.B. in Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg oder Hessen.

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SPD Cottbus zur derzeitigen Lage in der Stadt

Die Cottbuser SPD ist über die derzeitige Lage in der Stadt sehr besorgt. Dazu erklärt Gunnar Kurth, Vorsitzender der Cottbuser SPD: „Angriffe von Flüchtlingen, die wir in unserer Stadt aufgenommen haben, auf Bürger unser Stadt verstören uns. Angriffe von Deutschen auf Flüchtlingsfamilien sind genauso inakzeptabel. Sowohl das Rechts- und Sicherheitsempfinden der Bevölkerung, als auch unser eigenes Rechtsempfinden, ist durch die Vorkommnisse in den letzten Tagen schwer gestört. Wir freuen uns über jeden (Neu-)Bürger, der unsere Stadt mit uns gemeinsam schöner, besser und vielfältiger macht. Wer dies allerdings torpediert, hat bei uns keinen Platz. Unser Mitgefühl gilt den Familien der Angegriffenen und Verletzten.“

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