Klares Unverständnis für die Entscheidung des Bundesverkehrsministers

Auf die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) genannten bzw. besser nicht genannten Änderungen im Bundesverkehrswegplan  reagiert die Cottbuser Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis mit völligem Unverständnis. „Es kann doch nicht sein, dass wir ständig von notwendigen Maßnahmen für den Strukturwandel sprechen, eine hochkarätige 28-köpfige Kommission ins Leben rufen und dennoch eine der grundlegendsten Forderungen, eine ordentliche Schienenanbindung in die Lausitz nicht zu Stande bringen“. Weder eine Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke zwischen Cottbus und Görlitz noch der zweigleisige Ausbau zwischen Cottbus und Lübbenau werden in absehbarer Zeit gebaut. Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion lädt Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein, sich in der Lausitz ein direktes Bild von den Notwendigkeiten einer ausgebauten Infrastruktur zu machen. „Was wir momentan überhaupt nicht gebrauchen können sind Lippenbekenntnisse, die aber nicht zu Handlungen führen. So stärkt man keine Region“, so Kircheis abschließend.